Neuraltherapie

Bei chronischen Rückenschmerzen, muskulären Verspannung, schmerzhaften Bewegungseinschränkung der Wirbelsäule, Kopfschmerzen, Schwindel sowie Fehlhaltungen empfiehlt sich die Neuraltherapie. 

Das Verfahren bei der Neuraltherapie ist der Akupunktur sehr ähnlich (Alternativmedizin).
Durch die Injektion von Lokalanästhetikum und pflanzlichen Wirkstoffen wird die Regulation des neurovegetativen Nerven- und Muskelsystems erreicht. Dies hat zur Folge, dass das elektrische Potential der gestörten Körperzellen reguliert und somit das Störfeld als Auslöser für den chronischen Schmerz beseitigt wird.

Man injiziert an der Stelle der Schmerzauslösung, meist am Ort der  stärksten Muskelverspannung und Schonhaltung. Die Injektionen sind nur dann richtig wirksam, wenn sie mehrmals wöchentlich durchgeführt werden. Zu Beginn der Therapie in der Regel drei Mal pro Woche. In Abhängigkeit des Therapieerfolges wird die Zeitspanne zwischen den Injektionen dann verlängert. Meistens sind nach sechs bis acht Sitzungen die Beschwerden so weit gelindert, dass im Anschluss die notwendige aktive Therapie zum Muskelaufbau mit Krankengymnastik, Eigentherapie oder Rehasport begonnen werden kann.

Bei Allergien auf die zu verabreichenden Medikamente, bei Blutgerinnungsstörung und zum Beispiel bei einer Marcumartherapie bei schweren Allgemeinerkrankungen,wie zum Beispiel MS, Infektionserkrankungen etc. darf die Therapie nicht angewandt werden.